GRUPPENAUSSTELLUNG

KEINE AHNUNG

8. Mai 2026
20:00 Uhr

Geidorfplatz 1
8010 Graz

  

8. Mai 2026
20:00 Uhr

Geidorfplatz 1
8010 Graz

Die Ausstellung findet in den Räumlichkeiten der Photoakademie im Erdgeschoss am Geidorfplatz 1 statt. Der Eingang befindet sich direkt beim Geidorf-Kino.

Neben den fotografischen Arbeiten erwartet die Besucher:innen auch Livemusik von „Klariphonix“. Vier junge Musiker:innen unterhalten mit jazzigen Klängen.

Ein kleines Buffet sowie kühle Getränke runden den Abend ab und laden zum Verweilen sowie zum Austausch mit den Künstler:innen ein.

Die Künstler:innen

Studierende des 28. Jahrgangs der Photoakademie Graz zeigen ihre Werke.

Chiara Zurk

Chiara Zurk, 20 Jahre, kommt aus Leibnitz und besucht derzeit die Fotoakademie. Die Fotografie begleitet sie, seit sie denken kann – aus einem spielerischen Blick wurde mit der Zeit eine Leidenschaft und schließlich der Wunsch, sie zum Beruf zu machen. Nebenberuflich selbstständig gemacht hat sie sich deshalb im Oktober. Mit ihrer ersten eigenen Kamera begann sie bewusst festzuhalten, was andere vielleicht übersehen. Die immer größer werdende Liebe zur Fotografie ist auch auf die ansteckende Begeisterung ihres ehemaligen Fotolehrers Kunzi in der Ortweinschule zurückzuführen. 2024 war sie Teil der Ausstellung „Artwave“ in Leibnitz und 2026 folgte die Ausstellung „Brut“ der Fotoakademie Graz. Ihr Fokus liegt auf Sport- und Eventfotografie – dort, wo Bewegung, Energie und echte Emotion aufeinandertreffen. Aber auch offen andere Richtungen wie Hochzeiten, Paarshootings und Reportagen zählen zu ihrem Repertoire. Bilder sind für sie mehr als Dokumentation. Sie sind Atmosphäre, Gefühl und Erinnerung zugleich. Neben ihrer digitalen Arbeit, die ihren beruflichen Schwerpunkt bildet, ist die analoge Fotografie ihr persönlicher Rückzugsort. Das bewusste Fotografieren, das Warten, das eigene Entwickeln der Filme – all das ist für sie ein entschleunigter, fast meditativer Prozess.

Joachim Bacher

Fotografie begleitet mich seit meiner Kindheit und prägt meinen Blick auf die Welt. Meine ersten Versuche machte ich schon im Volksschulalter mit einer Kompaktkamera, später entdeckte ich in einem Dunkelkammer-Workshop in der Mittelstufe auch die analoge Fotografie für mich. Besonders geprägt hat mich die alte Yashica-Spiegelreflexkamera meines Vaters, mit der ich viele Filme belichtet habe. Früh kam auch die digitale Fotografie dazu, mit der ich seither ebenso arbeite. Über die Jahre nahm ich an Wettbewerben wie Fotomarathon, PhotoChallenge und den PhotoDays in der Steiermark und in Wien teil und konnte dabei einige Arbeiten platzieren. Als Pressefotograf begleite ich außerdem Veranstaltungen und Konzerte, um Emotionen und besondere Augenblicke festzuhalten. Derzeit besuche ich die Fotoakademie in Graz. Im Rahmen dieser Ausbildung wurde eines meiner Fotos in der Ausstellung „BRUT“ gezeigt.

Lion Kornsteiner

Fotografie begleitet mich seit meiner Kindheit. Was damals als Neugier begann, entwickelte sich mit der Zeit zu einer Leidenschaft. 2024 kaufte ich mir meine erste eigene Kamera, seitdem ist Fotografie ein fester Bestandteil meines Lebens. Meine ersten Motive fand ich in der Natur- und Tierfotografie. Mit der Zeit zog es mich jedoch immer stärker in den urbanen Raum. Heute liegt mein Schwerpunkt vor allem in der Streetfotografie, wo ich versuche, flüchtige Momente, Begegnungen und Stimmungen des Alltags festzuhalten. Parallel dazu bin ich auch als Sportfotograf für meinen Sportverein unterwegs und halte dort Dynamik, Emotionen und besondere Augenblicke fest. Während meiner Zeit an der Fotoakademie begann ich mich intensiver mit analoger Fotografie auseinanderzusetzen. Besonders geprägt haben mich dabei die alten Kameras meines Opas, mit denen ich einen neuen, bewussteren Zugang zur Fotografie gefunden habe. Im Rahmen meiner Ausbildung durfte ich bereits ein Bild in der Ausstellung „Brut“ der Fotoakademie präsentieren, meine erste Ausstellung.

Hannah Hackl-Lehner

Fotografiert habe ich schon immer gerne – noch lieber war es mir jedoch, meine Bilder gemeinsam mit den Erinnerungen daran in Fotoalben festzuhalten und mit Familie und Freunden zu teilen. Besonders auf Reisen habe ich gerne Momente und Eindrücke festgehalten, um sie später wieder aufleben zu lassen. Darüber hinaus habe ich mich aber kaum weiter damit beschäftigt, bis ich mich letztes Jahr spontan dazu entschloss bei der Fotoakademie zu bewerben. Seitdem hat sich nicht nur mein Blick auf die Fotografie verändert, sondern auch die Emotion dahinter. Fotografieren ist für mich zu einem entschleunigenden und bewussten Prozess geworden. Seit Beginn der Akademie entstehen meine Bilder ausschließlich analog. Die Technik selbst steht dabei für mich nicht im Mittelpunkt – viel wichtiger sind der Moment und das Gefühl in einer Situation. Meine Fotos entstehen situativ und nur dann, wenn sich ein Motiv für mich richtig anfühlt. Besonders angezogen fühle ich mich von stillen, menschenleeren Orten und der Atmosphäre, die sie ausstrahlen. Im Rahmen der Fotoakademie durfte ich auch bereits bei der Ausstellung „Brut“ eines meiner Bilder präsentieren.

Romana Meister

Fotografie begleitet mich schon mein ganzes Leben. Seit der Geburt meiner Töchter habe ich begonnen, mich intensiver mit Kinder- und Familienfotografie zu beschäftigen. Anfangs vor allem, um die vielen kleinen und großen Momente unseres eigenen Familienlebens festzuhalten. Gleichzeitig wurde das Fotografieren für mich auch zu einem ruhigen und kreativen Ausgleich zum oft turbulenten Mama-Alltag. Im Laufe der Jahre habe ich immer öfter auch für Freunde und Bekannte fotografiert – Familienbilder, Taufen oder kleine Hochzeiten. Später kamen auch erste Aufträge von kleinen Unternehmen dazu. Seit 2024 bin ich nebenberuflich als Fotografin selbstständig tätig. Am meisten motiviert mich beim Fotografieren das Gefühl, besondere- oft kleine, unscheinbare Augenblicke im alltäglichen Trubel sichtbar zu machen und festzuhalten. Dabei versuche ich bewusst, meinen Blick aufs positive zu lenken – damit diese Momente lebendig bleiben und Freude schenken.

Bernhard Wieser

Wer bin ich und was macht mich aus? Eine Frage, die mich schon mein ganzes Erwachsenenleben begleitet und die auch meine Fotografie und mein Denken insgesamt stark beeinflusst. Seit über einem Jahrzehnt fotografiere ich jetzt schon. Für mich ist
Fotografie schon immer ein Weg, mit anderen in Kontakt zu treten und Momente einzufangen, die mich berühren oder erheitern. Über die Jahre habe ich viel ausprobiert, bin aber immer wieder bei Fotos von Menschen und, natürlich ganz dem Klischee für
einen Künstler folgend, Katzen gelandet. Momentan besuche ich die Fotoakademie in Graz und versuche dabei, meinen eigenen
fotografischen Stil zu erarbeiten und zu verfeinern. Hier hatte ich auch schon die Möglichkeit, eines meiner Fotos im Zuge der Ausstellung „Brut“ zu zeigen.

Max Buder

Menschen. Geschichten. Vergessenes. Mich interessiert das echte Leben – Situationen, Menschen und Momente, die nicht inszeniert sind. Oft sind es gerade die unscheinbaren Dinge, die viel über unsere Gesellschaft erzählen. Zur Fotografie bin ich gekommen, weil ich nach einer Möglichkeit gesucht habe mir und anderen dieses „Was wäre wenn? Wie könnte es sein, wenn…?“ begreifbar zu machen. In der Fotografie habe ich einen Weg gefunden, genauer hinzusehen und Dinge festzuhalten, die sonst vielleicht übersehen werden. Dabei geht es mir nicht nur ums Dokumentieren, sondern auch darum, auf Themen aufmerksam zu machen, die mir wichtig sind. Ich sehe meine Arbeit als eine Mischung aus Beobachtung und Haltung. Ich begleite Situationen, ohne sie zu verändern, und versuche gleichzeitig, durch meine Bilder Fragen aufzuwerfen oder Denkanstöße zu geben. Fotografie ist für mich ein Werkzeug, um Perspektiven sichtbar zu machen und manchmal auch, um kleine Impulse für Veränderung zu setzen.

Werke

Die Werke werden von den Studierenden ausgewählt und bei der Vernissage präsentiert. Danach ist hier online eine Auswahl der Bilder zu sehen.